Raus aus der Negativ-Spirale

Raus aus der Negativ-Spirale

Es gibt so Tage, die brauchen wir nicht – kennst du das? Irgendwie fängt es schon am Morgen holprig an. Wie kommst du nun aus dieser Negativ-Spirale heraus?

Tage die wir nicht brauchen

Es gibt sie so Tage, da will nichts gelingen. Schon morgens beim Aufstehen, merken wir, dass dies nicht unser Tag wird. Du kommst ins Bad und bemerkst, dass die Zahnpasten-Tube lehr ist. Auch der Griff in den Badezimmerschrank bringt keine Hilfe, denn es ist keine Paster mehr da. OK, dann halt ein frischer Kaffee. Oje, Kaffee ist leer. Der Tag ist gelaufen, bevor er überhaupt anfängt.

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Die Negativ-Spirale zieht nach unten

Spätestens jetzt haben wir entschieden, dass dies nicht unser Tag ist. Am besten direkt wieder ins Bett und die Decke über den Kopf ziehen. Egal was uns heute auch passiert, wir werden es darauf schieben, dass heute nicht unser Tag ist. Um die Stimmung zu verbessern, muss uns der Zufall schon besonders schöne Ereignisse bringen. Wir lassen uns fremdbestimmten und sind nicht mehr Herr unseres eigenen Glücks.

Negativ-Spirale
Der Weg aus der Negativ-Spirale

Wir kommen wir aus dem Sog nun heraus? Wie gelingt es uns, dem Strudel zu entkommen und die Zügel wieder selber in die Hand zu nehmen?

Der Blick zum Golfen

Ich bin leidenschaftlicher Golfer. Leider gibt es auch beim Golfen immer wieder Schläge, die wollen nicht gelingen. Du machst eine gute Vorbereitung und einen scheinbar gelungenen Probeschlag. Doch beim Schlag merkst du bereits beim Durchschwung, dass dies nichts wird, du siehst nur noch, wie der Wald rechts im Wald verschwindet. Oje. Das kann passieren, wäre auch nicht weiter schlimm, wenn der schlechte Schlag nicht dazu führen würde, dass du dir jetzt anfängst einzureden, dass heute nicht dein Tag ist. Jetzt bemerkst du plötzlich, dass ja auch einige Schläge vorher nicht so gut waren und das irgendwie heute wohl keinen Zweck hat.

Die Analyse starten

Jetzt ist der Augenblick, in dem du dich unbedingt umprogrammieren solltest, sonst wird auch der nächste Schlag nichts werden. Nun prüfst du den schlechten Schlag, du überlegst, unter welchen Umständen der Schlag besser verlaufen wäre. Hättest du besser einen anderen Schläger genommen? Hättest du eine andere Ausrichtung benötigt, hättest du den Schwung anders machen sollen? 10 bis 20 sec. Überlegst du, wann wäre der Schlag besser verlaufen. Nicht zu lange damit beschäftigen, nur kurz und intensiv nach der Lösung suchen.

Das positive Mindsetting

Nachdem du nun die Lösung erdacht hast, machst du den Schlag Kopf, also rein mental erneut. Jetzt stellst du dir jedoch vor, wie der Schlag perfekt verläuft, du siehst den Ball fliegen und zwar in perfekter Flugbahn. Stelle dir das Ganze so bildlich vor, wie es irgendwie geht. Dein Gehirn unterscheiden nicht zwischen  Realität und Fiktion. Nun hast du den positiven Schlag verankert und kannst mit einem ganz anderen Gefühl zum nächsten Schlag gehen.

Die Negativ.Spirale beim Golfen überwinden
Technik fürs Leben

Genau diese Möglichkeit zu Umprogrammierung kannst du im täglichen Leben anwenden. Nehme dir die negativ entstandene Situation vor und überlege, unter welchen Situationen diese besser verlaufen wäre. Nicht zu lange darüber nachdenken, nur ca. 10-20 Sec. Danach stellst du dir den Verlauf ganz Positive vor. So bildhaft und real wie möglich. Auf dem Weg entkommst du der Negativ-Spirale, die veränderst dein Mindsetting.  

Nach ca. 66 Tagen verankert sich die Gewohnheit

Sei nicht enttäuscht, wenn es dir nicht auf Anhieb gelingt. Wir brauchen nach dem Volksmund ca. 66 Tage bis sich eine Gewohnheit in uns verankert. Bitte nimm die Zahl nicht so ernst, es reicht wenn du weist, dass wir ca. 2 Monate benötigen bis sich eine Gewohnheit in uns verankert hat, bis etwas zur Routine wird. Es ist also erforderlich, dass du die Aufgabe mindestens 2 Monate durchhält, dann wird sie zur Gewohnheit und du wirst sie wie das Zähneputzen, Abend für Abend ganz ohne nachzudenken durchführen. Sie wird dann wie selbstverständlich in deinen Tagesablauf integriert sein.

Quelle und Buchtip: Goal 1N One Yannick Rosenbeger

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