Getrieben vom Blick auf andere

Getrieben vom Blick auf Andere

Gerade unterstütze ich meine Frau im Wahlkampf, sie will Landrätin im Kreis Euskirchen werden. Es ist spannend was man da so alles Erlebt, auf jeden Fall viele Ideen für neue Impulse. Durch die gemachten Erfahrungen ist mir erst wieder so richtig bewusst geworden, dass wir Menschen dazu neigen uns auf das zu konzentrieren, was Andere gerade falsch machen. Wir sind regelrecht getrieben vom Blick auf Andere. Die Hauptaufgabe der Politiker scheint es zu sein, sich darüber zu äußern, was ein Anderer gerade (scheinbar) falsch gemacht hat.

Getrieben vom Blick auf Andere denken wir hauptsache der andere erscheint im schlechten Licht

Jede Aussage, jedes Handeln eines anders denkenden wird so lange umgedreht bis es negative erscheint. Auch wenn die Aussage, die Idee oder das Handeln eigentlich ganz positiv wirkt, wird es mit biegen und brechen solange bearbeitet, bis es negative dargestellt werden kann. Unglaublich, welche Energie dabei aufgebracht wird. Es scheint einzig und alleine darum zu gehen, andere in einem schlechten Licht dastehen zu lassen, anstatt sich auf seine eigenen Stärken und Vorzüge zu konzentrieren.

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Die Welt könnte voller Visionen und Ideen sein

Stellen wir uns doch mal vor, diese Energie und Zeit würde dafür verwendet, eigene Ideen zu entwickeln. Zu schauen, was man stattdessen vielleicht besser machen könnte. Wenn man sich anstatt auf die scheinbar schlechten Handlungen das anderen eher auf seine eigenen positiven konzentrieren würde. Wie sähe dann unsere Welt aus? Sie wäre voller Visionen, Ideen, Umsetzungskraft und Veränderung, oder?

Wir neigen zur "Schlechtmacherritis"

Leider ist dass nicht nur in der Politik so, wir Menschen neigen dazu, andere eher schlecht dastehen zu lassen. Scheinbar können wir es nicht ertragen, wenn jemand anderes etwas gutes tut, äußert oder umsetzt. Wir schauen immer, was hat der andere gerade falsch gemacht und genau da setzen wir dann an? Statt zu schauen was hätte man besser machen können, wird richtig darauf herum geritten. Dieses Handeln führt jedoch zu keinem Glücksgefühl und auch zu keiner Zufriedenheit. Wir kommen auf diese Weise auch zu keinem Ziel.

Verändere deinen Blickwinkel

Nimm dir doch mal die Zeit und achte mal darauf, in welchen Situationen du wieder mal auf das schaust, was ein anderer gerade falsch gemacht hat? Versuche dann eher mal drüber nachzudenken, was hättest du anders gemacht und wie könntest du das scheinbar falsche richtig umsetzen. Konzentriere dich nicht so sehr auf andere, sondern viel mehr auf dich selber. Getrieben vom Blick auf Andere übersehen wir gerne, dass es  im Leben nicht darum geht, was andere alles so falsch machen, sondern darum, was du gut machen kannst.

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